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Virtualisierung und ArcGIS-Server

In diesem Thema

ArcGIS-Server kann in einer virtualisierten Umgebung wie VMware vSphere und Microsoft Hyper-V bereitgestellt werden. Beim Einrichten der Site in einer virtuellen Hardwareinfrastruktur müssen zum Optimieren der Stabilität und Performance einige Empfehlungen beachtet werden.

Bereitstellen von Hardwareressourcen für den Hypervisor

Stellen Sie sicher, dass genügend Ressourcen für den Host-Hypervisor verfügbar bzw. diesem direkt zugewiesen sind. Hierzu zählen CPU- und Speicherressourcen. Wenn Sie eine konkrete Anleitung dazu benötigen, wie viele Ressourcen verfügbar gemacht werden müssen und wie diese zugewiesen werden, lesen Sie die Produktdokumentation für den Hypervisor-Provider.

Beachten der Datenträger-E/A

ArcGIS-Server kann sehr datenträgerintensiv sein, insbesondere bei Vorgängen wie dem Bereitstellen von Kacheln für gecachte Karten-Services oder dem Lesen von Daten aus lokalen Datenquellen wie einer File-Geodatabase. Stellen Sie sicher, dass einzelne virtuelle Computer nicht auf demselben einzelnen physischen Datenträger ausgeführt werden. Verwenden Sie nach Möglichkeit Festkörperlaufwerke (SSDs) mit hoher Performance.

Verwenden eines einzelnen virtuellen Netzwerks

VMware und andere Virtualisierungstechnologien ermöglichen die Erstellung mehrerer virtualisierter Netzwerksegmente. ArcGIS-Server-Komponenten sollten jedoch stets mit einem einzelnen virtuellen Netzwerk installiert und ausgeführt werden, um zu vermeiden, dass die Kommunikation unterbrochen wird.

CPU-Empfehlungen

Es empfiehlt sich, einige große virtuelle Computer statt zu viele kleine virtuelle Computer zu verwenden. Ein einzelner virtueller Computer mit acht CPUs bietet beispielsweise eine bessere Performance als vier virtuelle Computer mit jeweils zwei CPUs. Wenn Sie Failover, Hochverfügbarkeit oder getrennte ArcGIS-Server-Sites für verschiedene Zwecke konfigurieren, folgen Sie der Empfehlung oben zur Bestimmung der Größe von Computern in jeder Site.