Als Besitzer eines Web-Werkzeugs oder als Organisationsadministrator können Sie die Einstellungen des Werkzeugs verwalten sowie den vom Werkzeug verfügbar gemachten Service über die Elementseite beenden und starten. Wenn Sie ein Werkzeug mit aktivierter WPS-Funktion veröffentlicht haben, können Sie auch WPS-Eigenschaften festlegen.
Hinweis:
Wenn der Service auf einem Verbundserver veröffentlicht wird, der mit Authentifizierung auf Webebene (z. B. Integrated Windows Authentication (IWA), Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) oder Clientzertifikatauthentifizierung) gesichert ist, können Sie die Service- und Layer-Einstellungen nicht über das Portal konfigurieren. In diesen Fällen müssen Sie die Einstellungen für Services und Layer auf dem Verbundserver mit ArcGIS Server Manager verwalten.Starten und Beenden von Services
Beim Verwalten von Web-Werkzeugen sind das Starten und Beenden von Services Aktionen, die Sie häufig durchführen müssen. Sie können beispielsweise einen Service beenden, um dessen Eigenschaften zu aktualisieren, und ihn starten, damit Ihre Änderungen wirksam werden.
Starten eines Service
Indem Sie einen Service starten, machen Sie ihn für Client-Anwendungen verfügbar. Wenn Sie einen Service starten, startet der Server die von Ihnen angegebene minimale Anzahl an Instanzen. Wenn der Service von Clients angefordert wird, gibt der Server eine verfügbare Instanz zurück. Sind gerade keine Instanzen mehr verfügbar, werden weitere Instanzen gestartet, bis die von Ihnen angegebene maximale Anzahl erreicht ist. In diesem Fall werden die anfordernden Clients in eine Warteschlange gestellt, bis die nächste Instanz verfügbar ist.
Führen Sie diese Schritte aus, um einen Service zu starten:
- Melden Sie sich als Elementbesitzer mit Veröffentlichungsberechtigungen oder als Administrator bei einer Organisation an.
- Öffnen Sie die Elementseite für das Werkzeug.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen, und scrollen Sie zum Abschnitt Werkzeuge.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Start.
Der im Modul ausgewählte Service wird gestartet.
Beenden eines Service
Wenn Sie einen Service beenden, werden sofort alle Instanzen dieses Service vom Server entfernt. Dadurch werden die für den Service verwendeten Computerressourcen freigegeben. Auf den Clients, die auf den beendeten Service zugreifen, treten möglicherweise Fehler auf, da der Service nicht mehr verfügbar ist.
Führen Sie diese Schritte aus, um einen Service zu beenden:
- Melden Sie sich als Elementbesitzer mit Veröffentlichungsberechtigungen oder als Administrator bei der Organisation an.
- Öffnen Sie die Elementseite für das Werkzeug.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen, und scrollen Sie zum Abschnitt Werkzeuge.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Beenden und dann im Pop-up-Fenster auf die Schaltfläche Service beenden.
Der im Modul ausgewählte Service wird beendet.
Verwalten der Einstellungen für Web-Werkzeuge
Führen Sie zum Verwalten des Web-Werkzeugs die folgenden Schritte aus:
- Melden Sie sich als Elementbesitzer mit Veröffentlichungsberechtigungen oder als Administrator bei der Organisation an.
- Öffnen Sie die Elementseite für das Werkzeug.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen, und scrollen Sie zum Abschnitt Werkzeuge.
- Aktivieren Sie wahlweise die folgenden Einstellungen:
Einstellung Beschreibung Hochladen Legt fest, ob ein Client eine Datei auf den Server hochladen kann, die als Eingabe für das Web-Werkzeug verwendet werden kann. Die Upload-Operation wird normalerweise von Web-Clients verwendet, die eine Möglichkeit brauchen, eine Datei zur Verarbeitung an den Server zu senden. Die Upload-Operation gibt nach dem Hochladen eine eindeutige ID für die Datei zurück, welche die Web-App an das Web-Werkzeug weiterleiten kann.
Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie Uploads in den Service zulassen, kann dies ein Sicherheitsrisiko darstellen. Aktivieren Sie diese Option nur bei Bedarf.
Ausführungsmodus Geben Sie an, wie der Client mit dem Web-Werkzeug interagiert und die Ausgabe erhält. Wenn ein Web-Werkzeug auf Synchron eingestellt ist, wartet der Client, bis der Task beendet ist. In der Regel wird ein synchroner Service schnell ausgeführt (innerhalb weniger Sekunden). Ist die Einstellung Asynchron festgelegt, dauert die Ausführung des Service in der Regel länger, und der Client muss den Server regelmäßig überprüfen, um festzustellen, ob der Service beendet ist, sowie nach dessen Beendigung das Ergebnis abrufen. Für eine Web-App, die einen asynchronen Service verwendet, muss Logik implementiert werden, um den Status zu überprüfen und nach Beendigung der Ausführung das Ergebnis zu verarbeiten.
Die Standardeinstellung ist Asynchron.
Ausgabe im Kartenbild-Layer anzeigen Wenn Sie den Ausführungsmodus auf Asynchron festlegen, können Sie das Ergebnis wahlweise als Kartenbild anzeigen. Das Kartenbild wird auf dem Server erstellt und als Bild (eine .tiff-Datei mit Angaben zum Style) zurück an den Client übermittelt. Symbolisierung, Beschriftung, Transparenz und andere Eigenschaften des Kartenbildes sind mit dem Ausgabe-Layer aus der ArcGIS Pro-Sitzung bei der ursprünglichen Veröffentlichung identisch. Berücksichtigen Sie bei der Verwendung dieses Parameters Folgendes:
- Wenn das Werkzeug eine große Anzahl von Features ausgibt, die der Client symbolisieren und darstellen muss, ist es schneller für den Client, eine Karte zu empfangen.
- Zur zweckmäßigen Datenverteilung sollten Sie dem Client keine Features senden, sondern nur ein Kartenbild.
- Das Ergebnis des Werkzeugs ist ein nicht übertragbares Dataset wie z. B. ein Netzwerk oder eine Topologie. Die einzige Möglichkeit, eine Ausgabe an den Client zu senden, ist über ein Kartenbild.
Diese Option ist standardmäßig deaktiviert.
Meldungs-Level Geben Sie Meldungen der folgenden Ebenen an den Client zurück, der das Web-Werkzeug ausgeführt hat. Folgende Optionen sind verfügbar:
- Keine: Es werden keine Geoverarbeitungsmeldungen an den Client zurückgegeben, außer ob der Vorgang erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist. Dies ist die Standardeinstellung.
- Fehler: Es werden nur Werkzeugmeldungen an den Client zurückgegeben, die einen Fehler erzeugen.
- Warnung: Es werden alle Werkzeugfehler und Warnmeldungen an den Client zurückgegeben.
- Info: Es werden alle Werkzeugmeldungen des Vorgangs an den Client zurückgegeben.
Hinweis:
Alle Meldungen, unabhängig von der Ebene, können Dataset-Pfade und -Namen enthalten, was ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Die Ebene Info enthält die meisten Details und Verweise auf Dataset-Pfade und -Namen. Im Allgemeinen sollten in Entwicklungs- und Testumgebungen Meldungen auf der Ebene Info oder Warnung zurückgegeben werden und in Produktionsumgebungen die Ebenen Keine oder Fehler verwendet werden.Die Standardeinstellung ist Keine.
Maximale Anzahl der vom Server zurückgegebenen Datensätze Die maximale Anzahl von Ergebnissen, die der Service an einen Client zurückgeben kann. Wenn Sie für diesen Wert eine große Zahl festlegen, kann der GIS-Server zahlreiche einzelne Datensätze oder Features verarbeiten, die an den Client gesendet werden. Wenn keine Features zurückgeben werden sollen, setzen Sie diesen Wert auf 0 (Null).
Der Standardwert ist 1000.
- Klicken Sie auf Speichern.