Skip To Content

Strategien zum Laden von Daten in eine Geodatabase unter Amazon Web Services

Sie können Services aus lokal gespeicherten Daten veröffentlichen und die Daten in die Cloud kopieren. Außerdem können Sie Daten in eine Geodatabase unter Amazon Web Services (AWS) kopieren. Verwenden Sie dazu die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Methoden.

Hinweis:

Wenn Client, Datenquelle und ArcGIS Enterprise nicht am gleichen Speicherort bereitgestellt werden, ist beim Senden von Daten zwischen der lokalen Komponente und der Cloud mit Performance-Einbußen zu rechnen.

Replizieren

Sie können über eine ArcGIS Server-Installation auf Ihrem lokalen Computer eine Verbindung mit einer ArcMap-Site unter AWS herstellen und sowohl Ihre lokale Enterprise-Geodatabase als auch eine Enterprise-Geodatabase unter AWS registrieren. Anschließend können Sie einen Geodatenservice der Geodatabase unter AWS veröffentlichen und Daten aus der lokalen Geodatabase über diesen Service in die Geodatabase unter AWS replizieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Vorschläge zum Konfigurieren von Geodatenservices in der ArcGIS Server-Hilfe.

Veröffentlichen

Beim Erstellen einer eigenständigen ArcGIS Server-Site mit einer Esri 10.7, 10.6 oder einer älteren CloudFormation-Vorlage wird eine Geodatabase (EGDB) erstellt und als verwaltete Datenbank der ArcGIS Server-Site registriert. Wenn Sie einen Feature- oder WFS-T-Service veröffentlichen, wird eine Kopie der Daten in die verwaltete Datenbank verschoben. Beim Löschen des Feature- oder WFS-T-Service werden die entsprechenden Daten aus der verwalteten Datenbank gelöscht.

ArcGIS Enterprise-Bereitstellungen enthalten ArcGIS Data Store. Der durch ArcGIS Data Store konfigurierte Data Store vom Typ "relational" fungiert als verwaltete Datenbank der ArcGIS Server-Site. Wenn Sie gehostete Feature-Layer im Portal-Bereich veröffentlichen, werden die Daten in den Data Store vom Typ "relational" kopiert.

Wird eine von Esri bereitgestellte CloudFormation-Vorlage zum Bereitstellen von ArcGIS Enterprise verwendet, wird auch ein Data Store vom Typ "Kachel-Cache" erstellt. Dadurch können Sie gehostete Szenen-Layer im Portal veröffentlichen und die Daten werden in den Data Store vom Typ "Kachel-Cache" kopiert.

Laden von Daten, die Sie in die Cloud verschieben

Falls nötig, können Sie die Daten auch physisch nach AWS verschieben und in die Geodatabases Ihrer Bereitstellung laden.

Verschieben Sie die Daten zunächst nach Amazon Web Services.

Nachdem Ihre Quelldaten nach AWS verschoben wurden, melden Sie sich bei einer Amazon Elastic Compute Cloud (EC2)-Instanz an, auf der ArcGIS Pro installiert ist, stellen Sie eine Verbindung mit den Quelldaten und der Geodatabase unter AWS her, und laden Sie die Daten in die Geodatabase. Wenn Sie Ihre Bereitstellung mit den Esri Microsoft Windows Amazon Machine Images erstellt haben, ist ArcGIS Pro enthalten. Wenn sich Ihre Bereitstellung unter Ubuntu befindet, müssen Sie eine Windows EC2-Instanz starten und zum Abschluss ArcGIS Pro konfigurieren.

In ArcGIS Pro haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

  • Kopieren Sie Daten aus einer Quelldatei, z. B. einer File-Geodatabase, die Sie an AWS übertragen haben, und fügen Sie die Daten in eine Enterprise-Geodatabase unter AWS ein. Weitere Informationen finden Sie in der ArcGIS Pro-Hilfe unter Kopieren von Feature-Datasets, Feature-Classes und Tabellen in eine Geodatabase.
  • Erstellen Sie eine leere Feature-Class oder Tabelle und verwenden Sie ein Quell-XML-Datensatz-Dokument, das Sie in AWS hochgeladen haben, um Daten in die Feature-Class oder Tabelle zu laden.
  • Verwenden Sie Geoverarbeitungswerkzeuge zum Importieren von Quell-Shapefiles, Feature-Classes, Tabellen, Rastern oder XML-Workspace-Dokumenten, die Sie nach AWS verschoben haben.

Weitere Informationen zum Abrufen von Dateien und anderen Quelldaten in eine Amazon Web Services-Instanz finden Sie unter Strategien für den Datentransfer zu AWS.