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Neuerungen in ArcGIS Enterprise 10.7 und 10.7.1 unter Amazon Web Services

Mit jedem Release werden auf dem Amazon Marketplace neue Versionen der Amazon Web Services (AWS) Machine Images (AMIs) von Esri bereitgestellt. In Version 10.7 wurden zahlreiche Änderungen an den Esri AMIs vorgenommen. In Version 10.7.1 werden neuere Versionen der Betriebssysteme verwendet.

In jeder Version werden auch Verbesserungen an vorhandenen CloudFormation-Beispielvorlagen von Esri vorgenommen. In Version 10.7 wurde die Benutzerfreundlichkeit der Upgradevorlage verbessert.

Lesen Sie die aktuellen Hinweise auf veraltete Funktionen, um zu ermitteln, ob Ihre Hardware- und Softwarekomponenten mit ArcGIS 10.7 oder 10.7.1 kompatibel sind, und eine Liste der veralteten Funktionen anzuzeigen.

Informationen zu Bugfixes finden Sie in der Liste der in ArcGIS 10.7 behobenen Probleme bzw. in der Liste der in ArcGIS 10.7.1 behobenen Probleme.

ArcGIS Enterprise Cloud Builder Command Line Interface for Amazon Web Services

In Version 10.7.1 ist eine neue Beispiel-Bereitstellungsdatei zur Verwendung mit dem ArcGIS Enterprise Cloud Builder CLI for AWSstandaloneimageserver.json verfügbar. Diese Datei ermöglicht Ihnen die Bereitstellung einer eigenständigen ArcGIS Image Server-Site. Die Parameter zur Implementierung einer verbundenen oder eigenständigen ArcGIS Image Server-Site sind nun in den Bereitstellungsdateien unter einem neuen ImageServer-Knoten gruppiert. Weitere Informationen zur Verwendung dieser Datei und des Parametersatzes finden Sie unter Parameter für ArcGIS Enterprise Cloud Builder CLI for AWS.

Erstellen privater Images

Über Amazon Web ServicesAWS Marketplace Private Image Build – ist eine neue Beta-Funktion verfügbar, mit der Sie benutzerdefinierte Images erstellen können, ähnlich wie die Esri ArcGIS Enterprise Amazon Machine Images (AMIs), die auf Ihrer eigenen AMI basieren. Sie können diesen Service in der Beta-Version verwenden, um private Esri AMIs anhand Ihrer eigenen AMI zu erstellen, die nur für Sie verfügbar ist. Die erstellte AMI kann mit Esri-Werkzeugen wie ArcGIS Enterprise Cloud Builder CLI for AWS und Esri CloudFormation-Vorlagen verwendet werden, um ArcGIS Enterprise-Bereitstellungen zu erstellen.

Verbessertes Upgrade

Ab Version 10.7 wurde der Upgrade-Prozess für Bereitstellungen, die mit CloudFormation-Vorlagen erstellt wurden, weiter automatisiert und verbessert. Beim Upgrade müssen Sie die ArcGIS-Software nicht mehr in die Amazon Elastic Compute Cloud (EC2)-Instanzen oder Ihren Amazon Simple Storage Service (S3)-Bucket hochladen. Sie müssen das Upgrade nicht für jede einzelne Amazon EC2-Instanz durchführen. Ebenso ist es nicht nötig, die Gruppeninstanzen für die automatische Skalierung, die von ArcGIS Server-Sites und Big Data Stores vom Typ "spatiotemporal" verwendet werden, manuell zu aktualisieren.

Das Upgrade ist ein einzelner Prozess – geben Sie einfach die Portal for ArcGIS- und ArcGIS Server-Lizenzdateien an. Die von Esri bereitgestellten CloudFormation-Vorlagen finden Sie in der Dokumentation.

Änderungen an den Esri AMIs

In Version 10.7 wurden die folgenden Änderungen an den AMIs vorgenommen:

  • Zuvor enthielten die mit Esri AMIs gestarteten Instanzen ein zweites Amazon Elastic Block Storage-Volume (EBS), auf dem die Daten gespeichert werden sollten. Da die Stammvolumes beim Anhalten einer Instanz nicht mehr gelöscht werden, ist auch das zweite, leere EBS-Volume zur Datenspeicherung nicht mehr enthalten, wenn Sie eine Instanz über ein Esri AMI starten. Sie können Daten auf dem Stammverzeichnis speichern oder, falls Sie Daten bereits auf einen EBS-Snapshot geladen haben, einen Snapshot an die Instanz anfügen.
  • AMIs für ArcGIS Enterprise 10.7 unter Microsoft Windows enthalten anstelle von ArcMap ArcGIS Pro. Sie können ArcGIS Pro über ArcGIS Online lizenzieren, um so Probleme beim Neustart eines Lizenzmanager-Computers unter AWS zu vermeiden.
  • AMIs für ArcGIS Enterprise 10.7 unter Ubuntu enthalten keine PostgreSQL-Installation. Verwenden Sie stattdessen eine Instanz von Amazon Relational Database Service (RDS) for PostgreSQL, wenn Sie eine Geodatabase in die Bereitstellung einbeziehen. Vorhandene Geodatabases in PostgreSQL unter AWS funktionieren weiterhin, und Sie können sie wie lokale Enterprise-Geodatabases aktualisieren.
  • AMIs für ArcGIS Enterprise 10.7 unter Windows enthalten keine Installation von SQL Server Express. Verwenden Sie stattdessen eine Instanz von Amazon RDS for SQL Server, wenn Sie eine Enterprise-Geodatabase in die Bereitstellung einbeziehen. Vorhandene Geodatabases in SQL Server Express unter AWS funktionieren weiterhin, und Sie können sie wie lokale Enterprise-Geodatabases aktualisieren.

    Wenn Sie eine Workgroup-Lizenz verwenden und einen Workgroup-Datenbankserver benötigen, müssen Sie die ausführbare Datei für den Workgroup-Datenbankserver in eine der Instanzen Ihrer ArcGIS Server-Workgroup-Site unter AWS kopieren, um eine Instanz von SQL Server Express zu installieren und sie für die Speicherung von Workgroup-Geodatabases zu aktivieren. Nach der Erstellung des Datenbankservers müssen Sie eine Verbindung zu einer lokalen ArcMap-Installation herstellen, um Geodatabases zu erstellen, Daten zu laden und den Datenbankserver zu verwalten.

  • Wenn Sie zur Erstellung einer ArcGIS Enterprise-Site die AWS-Bereitstellungswerkzeuge für ArcGIS Server verwenden und eine Enterprise-Geodatabase einbeziehen, wird die Geodatabase als die verwaltete Datenbank der Site registriert. Dadurch können Sie beim Veröffentlichen von Feature-Services über lokale Desktop-Clients Daten in die Datenbank kopieren.

    Wenn Sie für die Speicherung von Quelldaten eine registrierte Datenbank benötigen, erstellen Sie in einem der unterstützten Datenbanktypen eine Geodatabase, und registrieren Sie sie bei der ArcGIS Server-Site.

In Version 10.7.1 erstellt die Windows AMI EC2-Instanzen, auf denen Microsoft Windows Server 2019 ausgeführt wird. Auf den EC2-Instanzen, die mit den 10.7.1 Ubuntu AMIs erstellt wurden, wird Ubuntu 18.04 LTS ausgeführt.

CloudFormation-Vorlagen

Die CloudFormation-Vorlagen 10.7 und 10.7.1 bieten die Option, mit Amazon Aurora PostgreSQL Geodatabases in Ihrer Bereitstellung zu speichern.

Wenn Sie eine 10.6.1-Bereitstellung mit einer CloudFormation-Vorlage erstellt haben, können Sie die CloudFormation-Upgradevorlage 10.7 verwenden, um für die Bereitstellung ein Upgrade auf 10.7 durchzuführen. Für Bereitstellungen, die mit einer CloudFormation-Vorlage 10.7 erstellt wurden, kann mit der CloudFormation-Upgradevorlage 10.7.1 ein Upgrade durchgeführt werden.