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Anzeigen von Bilddaten

Hinweis:

Diese Funktionalität wird derzeit nur in Map Viewer Classic (zuvor als Map Viewer bezeichnet) unterstützt. Sie wird in einer zukünftigen Version des neuen Map Viewer verfügbar sein.

Mit Map Viewer Classic können Sie die Anzeige von Bilddaten in Ihren Webkarten ändern. Als Ersteller einer Karte entscheiden Sie, wie Ihre Bilddaten in der Karte dargestellt werden. Sie können die Anzeigeeinstellungen für Kartenbild-Layer, ArcGIS Server-Image-Services und gehostete Bilddaten-Layer ändern.

Wenn Sie einer Karte einen Bilddaten-Layer hinzufügen, werden zu Beginn die Standardanzeigeeinstellungen des Bilddaten-Layers für die Karte verwendet. Wenn Sie die Anzeigeeinstellungen ändern möchten, können Sie die Bildanzeige, die Darstellungsreihenfolge der Bilder und die Bildqualität ändern.

Bildanzeige

Welche Optionen zum Anzeigen von Bilddaten-Layern zur Verfügung stehen, ist von der Art der Raster- oder Bilddaten in dem Layer und der Layer-Quelle abhängig. Verschiedene Anzeigeoptionen werden Renderer genannt. Für den Renderer Gestreckt wird beispielsweise das Histogramm der Pixelwerte in einem Einzelband-Raster verwendet, um die Anzeige kontinuierlicher Daten zu erweitern. Alternativ ermöglicht es der Renderer Klassifiziert, Bereiche von Pixelwerten in Klassen zu gruppieren und den einzelnen Klassen Farben zuzuordnen.

ArcGIS Enterprise-Image-Services werden gelegentlich mit Verarbeitungsvorlagen veröffentlicht, die auf der Karte als vordefinierte Renderer angezeigt werden. In diesen Fällen können Sie Ihre Auswahl aus den vordefinierten Renderern treffen, oder den Benutzerdefinierten Renderer in den Bildanzeigeoptionen auswählen, um Ihre eigenen Anzeigeeinstellungen anzugeben.

Beim Ändern der Anzeigeeinstellungen sind die Rendering- und Symbolisierungsoptionen, die Ihnen in der Karte zur Verfügung stehen, von den Eingabedaten abhängig.

RGB-Komposit

Indem Sie Bilddaten mithilfe eines Farbkompositbildes mit RGB-Werten (Rot, Grün, Blau) rendern, können Sie Informationen aus mehreren Bändern in Ihren Multiband-Bilddaten verwenden, um bestimmte Features in den Bilddaten hervorzuheben. Beispielsweise können Sie ein Kompositbild in natürlichen Farben verwenden, in dem die roten, grünen und blauen Kanäle mit roten, grünen und blauen Sensorbändern befüllt werden, damit das Bild so gerendert wird, dass es natürlich aussieht. Sie können auch andere Kombinationen verwenden, um Vegetations-, Wasser- und städtische Gebiete hervorzuheben.

Um die Bildanzeige mithilfe der Symbolisierung RGB-Komposit zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Anzeige Sie anpassen möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen und auf Bildanzeige.
  4. Wenn der Bilddaten-Layer ein Image-Service mit vordefinierten Vorlagen ist, wählen Sie Benutzerdefinierter Renderer aus dem Dropdown-Menü Renderer aus.
  5. Wählen Sie unter RGB-Komposit die Bänder aus, die Sie in den roten oder grünen bzw. blauen Kanälen darstellen möchten.
  6. Führen Sie optional einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie einen Streckungstyp aus dem Dropdown-Menü Streckungstyp aus.
    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dynamische Bereichsanpassung, um den ausgewählten Streckungsvorgang auszuführen, und beschränken Sie den Wertebereich auf die Darstellung im aktuellen Anzeigefenster. Diese Option ist immer eingeschaltet, wenn der Bilddaten-Layer keine globalen Statistiken enthält.
    • Verwenden Sie den Gamma-Schieberegler, um den Gammawert zu ändern, der die Mittelwerte in einem Bild streckt, die extrem hohen und niedrigen Werte jedoch konstant hält.

    Die angezeigten Wertebereiche werden durch die verfügbaren Kontrastverstärkungen bestimmt.

  7. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Bildanzeigeoptionen auf den Layer anzuwenden, klicken Sie auf Zurücksetzen, um zu den Standardanzeigeoptionen zurückzukehren, oder klicken Sie auf Schließen, um die Registerkarte Bildanzeige zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Strecken

Indem Sie eine Streckung auf kontinuierliche Daten anwenden, können Sie verschiedene Farbverläufe anwenden und den Kontrast in Ihrem Bilddaten-Layer vergrößern. Eine Streckung ist hilfreich, wenn Sie möchten, dass bestimmte Features in einem kontinuierlichen Dataset deutlicher werden. Sie können eine Streckung beispielsweise anwenden, um hoch liegende Gebiete im Vergleich zu niedriger liegenden Gebieten in einem digitalen Höhenmodell (DEM) deutlich darzustellen.

Um die Bildanzeige mithilfe der Symbolisierung Streckung zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Anzeige Sie anpassen möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen und auf Bildanzeige.
  4. Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
    • Wählen Sie die Option Streckung aus dem Dropdown-Menü Renderer aus.
    • Wenn der Bilddaten-Layer ein Image-Service mit vordefinierten Vorlagen ist, wählen Sie Benutzerdefinierter Renderer aus dem Dropdown-Menü Renderer und Streckung aus dem Dropdown-Menü Symbolisierungstyp aus.
  5. Wählen Sie einen Streckungstyp aus dem Dropdown-Menü Streckungstyp aus.

    Die folgenden Optionen sind möglich:

    • Keine: Es werden keine zusätzlichen Bildverbesserungen angewendet.
    • Minimum und Maximum: Der gesamte Wertebereich im Bild wird angezeigt. Bearbeiten Sie die Werte in der Statistiktabelle, um bei Bedarf zusätzliche Änderungen vorzunehmen. Diese sind nur verfügbar, wenn das Kontrollkästchen Dynamische Bereichsanpassung deaktiviert ist.
    • Standardabweichung: Zeigt die Werte zwischen einer angegebenen Zahl von Standardabweichungen an.
    • Prozentual eingrenzen: Legt einen Wertebereich fest, der angezeigt werden soll, und schließt die höchsten und niedrigsten Pixelwerte aus der Streckung aus. Verwenden Sie die zwei Textfelder, um den oberen und unteren Prozentwert zu bearbeiten.
  6. Führen Sie wahlweise, wenn der Streckungstyp auf eine andere Option als auf Keine eingestellt ist, einen der folgenden Schritte oder beide aus:
    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dynamische Bereichsanpassung, um den ausgewählten Streckungsvorgang auszuführen, und beschränken Sie den Wertebereich auf die Darstellung im aktuellen Anzeigefenster. Diese Option ist immer eingeschaltet, wenn der Bilddaten-Layer keine globalen Statistiken enthält.
    • Verwenden Sie den Gamma-Schieberegler, um den Gammawert zu ändern, der die Mittelwerte in einem Bild streckt, die extrem hohen und niedrigen Werte jedoch konstant hält.
  7. Wählen Sie optional, wenn es sich bei Ihrem Bilddaten-Layer um ein Einzelband-Bild oder -Raster handelt, einen Farbverlauf aus dem Dropdown-Menü Farbverlauf aus.
  8. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Bildanzeigeoptionen auf den Layer anzuwenden, klicken Sie auf Zurücksetzen, um zu den Standardanzeigeoptionen zurückzukehren, oder klicken Sie auf Schließen, um die Registerkarte Bildanzeige zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Einzelwerte

Das Rendern der Bilddaten mithilfe von Einzelwerten ist hilfreich beim Anzeigen von thematischen oder Kategoriedaten. Diese Anzeigeoption wird bei Einzelband-Bilddaten-Layern unterstützt, die mit einer Raster-Attributtabelle veröffentlicht wurden. Sie können das Rendern von Einzelwerten auf ein oder mehrere Attributfelder in dem Dataset stützen. Wenn in der Raster-Attributtabelle in den entsprechenden Feldern die Werte Rot, Grün und Blau angegeben sind, wird das Dataset standardmäßig mit diesen Farben angezeigt. Dieser Anzeigetyp wird oftmals mit thematischen Daten wie z. B. zu Bodenbedeckung oder Risikogebieten verwendet.

Um die Bildanzeige mithilfe der Symbolisierung Einzelwerte zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Anzeige Sie anpassen möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen und auf Bildanzeige.
  4. Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
    • Wählen Sie die Option Einzelwerte aus dem Dropdown-Menü Renderer aus.
    • Wenn der Bilddaten-Layer ein Image-Service mit vordefinierten Vorlagen ist, wählen Sie Benutzerdefinierter Renderer aus dem Dropdown-Menü Renderer und Einzelwerte aus dem Dropdown-Menü Symbolisierungstyp aus.
  5. Wählen Sie im Dropdown-Menü Feld das Feld aus, das Sie zuordnen möchten.
  6. Wählen Sie einen Farbverlauf aus dem Dropdown-Menü Farbverlauf aus.
  7. Sie können auch den Text in der Spalte Beschriftung und die Farben in der Spalte Symbol bearbeiten.
  8. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Bildanzeigeoptionen auf den Layer anzuwenden, klicken Sie auf Zurücksetzen, um zu den Standardanzeigeoptionen zurückzukehren, oder klicken Sie auf Schließen, um die Registerkarte Bildanzeige zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Klassifizieren

Mit der Option "Klassifizieren" können Sie Pixel- oder Zellenwerte in eine angegebene Zahl von Klassen gruppieren und jede Klasse in einer bestimmten Farbe darstellen. Diese Option wird bei Einzelband-Bilddaten-Layern unterstützt. Beispielsweise können Sie ein Temperatur-Raster in Regionen mit niedrigen, mäßigen und hohen Temperaturen klassifizieren und dann zur Unterscheidung der Klassen Farben hinzufügen. Wenn der Bilddaten-Layer kontinuierliche Daten enthält und kein Histogramm berechnet wurde, wird es berechnet, wenn der Renderer "Klassifiziert" ausgewählt wird.

Um die Bildanzeige mithilfe der Symbolisierung Klassifiziert zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Anzeige Sie anpassen möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen und auf Bildanzeige.
  4. Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
    • Wählen Sie die Option Klassifiziert aus dem Dropdown-Menü Renderer aus.
    • Wenn es sich bei dem Bilddaten-Layer um einen Image-Service mit vordefinierten Vorlagen handelt, wählen Sie Benutzerdefinierter Renderer aus dem Dropdown-Menü Renderer und Klassifiziert aus dem Dropdown-Menü Symbolisierungstyp aus.
  5. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Feld das Feld aus, das zum Klassifizieren der Pixel verwendet werden soll.

    Das Pixelwertfeld Value ist das Standardfeld.

  6. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Methode die Klassifizierungsmethode aus, die zum Klassifizieren der Pixel verwendet werden soll.

    Die folgenden Optionen sind möglich:

    • Natürliche Unterbrechungen: Die Klassengrenzen werden statistisch bestimmt, indem benachbarte Feature-Paare mit einem relativ großen Unterschied in den Datenwerten ermittelt werden.
    • Gleiches Intervall: Der Zellwertebereich wird in Klassen gleicher Größe unterteilt, wobei Sie die Anzahl der Klassen angeben.
    • Quantil: Jede Klasse enthält die gleiche Anzahl von Zellen.
    • Definiertes Intervall: Gibt ein Intervall an, um den Zellwertebereich zu unterteilen. Die Anzahl der Klassen wird automatisch berechnet.
    • Manuelles Intervall: Erstellen Sie die Klassengrenzen manuell durch Eingeben der Pixelwertbereiche in die Klassentabelle.
  7. Geben Sie im Textfeld Klassen die Anzahl der zu erstellenden Gruppen von Pixelwerten oder Klassen an.
  8. Wählen Sie einen Farbverlauf aus dem Dropdown-Menü Farbverlauf aus.
  9. Sie können auch den Text in der Spalte Beschriftung und die Farben in der Spalte Symbol bearbeiten.

    Wenn Sie die Pixelwerte in der Klassentabelle bearbeiten, wird die Methode automatisch in Manuelles Intervall geändert, da Sie die Pixelwertbereiche jetzt manuell angeben.

  10. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Bildanzeigeoptionen auf den Layer anzuwenden, klicken Sie auf Zurücksetzen, um zu den Standardanzeigeoptionen zurückzukehren, oder klicken Sie auf Schließen, um die Registerkarte Bildanzeige zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Geschummertes Relief

"Geschummertes Relief" wird in Bilddaten-Layern mit Höhendaten unterstützt. Mit dieser Option wird eine Darstellung des Terrains generiert, indem integrierte Farbverläufe auf die Schummerung des Terrains angewendet werden. Dies ist hilfreich zum Hervorheben von sich veränderndem Terrain. Sie können beispielsweise ein geschummertes Relief anwenden, um hoch liegende Gebiete im Vergleich zu niedriger liegenden Gebieten in einem digitalen Höhenmodell (DEM) deutlich darzustellen.

Um die Bildanzeige mithilfe der Symbolisierung Geschummertes Relief zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Anzeige Sie anpassen möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen und auf Bildanzeige.
  4. Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
    • Wählen Sie die Option Geschummertes Relief aus dem Dropdown-Menü Renderer aus.
    • Wenn der Bilddaten-Layer ein Image-Service mit vordefinierten Vorlagen ist, wählen Sie Benutzerdefinierter Renderer aus dem Dropdown-Menü Renderer und Geschummertes Relief aus dem Dropdown-Menü Symbolisierungstyp aus.
  5. Wählen Sie einen Schummerungstyp aus und passen Sie die zugehörigen Einstellungen an.
    • Mit dem Schummerungstyp Traditionell können Sie die folgenden Einstellungen ändern:

      • Azimut: Die relative Position der Sonne am Horizont.
      • Höhe: Der Höhenwinkel der Sonne über dem Horizont.
      • Z-Faktor: Der zum Konvertieren der Höheneinheit oder zum Hinzufügen eines visuellen Effekts durch vertikale Überhöhung verwendete Skalierungsfaktor.
      • Skalierung: Die Pixelgrößen-Potenz/der Pixelgrößen-Faktor, die bzw. der bestimmt, wie das geschummerte Relief durch den Z-Faktor skaliert wird.

    • Mit dem multidirektionalen Schummerungstyp können Sie die Einstellungen Z-Faktor und Skalierung ändern.
  6. Wählen Sie einen Farbverlauf aus dem Dropdown-Menü Farbverlauf aus.
  7. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Bildanzeigeoptionen auf den Layer anzuwenden, klicken Sie auf Zurücksetzen, um zu den Standardanzeigeoptionen zurückzukehren, oder klicken Sie auf Schließen, um die Registerkarte Bildanzeige zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Colormap

Die Symbolisierung "Colormap" wird auf Bilddaten-Layern unterstützt, die mit einer Colormap veröffentlicht wurden. Dabei werden die roten, grünen und blauen Werte in der Colormap verwendet, um einen Einzelband-Bilddaten-Layer anzuzeigen. Darüber hinaus können jeder Klasse Beschriftungen zugewiesen werden.

Um die Bildanzeige mithilfe der Symbolisierung Colormap zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Anzeige Sie anpassen möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen und auf Bildanzeige.
  4. Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
    • Wählen Sie die Option Colormap aus dem Dropdown-Menü Renderer aus.
    • Wenn der Bilddaten-Layer ein Image-Service mit vordefinierten Vorlagen ist, wählen Sie Benutzerdefinierter Renderer aus dem Dropdown-Menü Renderer und Colormap aus dem Dropdown-Menü Symbolisierungstyp aus.
  5. Bearbeiten Sie die Spalte Beschriftung nach Bedarf, um eine neue Legende zu generieren.
  6. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Bildanzeigeoptionen auf den Layer anzuwenden, klicken Sie auf Zurücksetzen, um zu den Standardanzeigeoptionen zurückzukehren, oder klicken Sie auf Schließen, um die Registerkarte Bildanzeige zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Verwenden einer vordefinierten Vorlage

Bilddaten-Layer, die aus Image-Services generiert wurden, werden oftmals mit einer oder mehreren dem Dataset zugeordneten Verarbeitungsvorlagen erstellt. Verarbeitungsvorlagen sind voreingestellte Anzeigeeinstellungen oder Raster-Funktionsketten, die dem Raster-Dataset zugeordnet sind. Der Bilddaten-Layer Meeresbodentemperatur (°C) auf ArcGIS Living Atlas wird mit einem kartografischen Renderer und mit einem Renderer veröffentlicht, der Celsius in Fahrenheit konvertiert, und mit einem Renderer, der Celsius in Kelvin konvertiert. Dabei handelt es sich nicht um separate Image-Services, sondern vielmehr um einen Image-Service, der mit unterschiedlichen bereits angewendeten Verarbeitungsoptionen angezeigt werden kann. Sie können den Bilddaten-Layer mit jeder der vordefinierten Vorlagen anzeigen.

Hinweis:

Als Nutzer des Image-Service sind Sie ggf. darauf beschränkt, die mit dem Image-Service erstellten Vorlagen anzuzeigen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine vordefinierte Verarbeitungsvorlage zum Anzeigen von Bilddaten zu verwenden:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Anzeige Sie anpassen möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen und auf Bildanzeige.
  4. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Renderer die vordefinierte Verarbeitungsvorlage aus, die Sie zum Rendern des Bilddaten-Layers verwenden möchten.
  5. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Bildanzeigeoptionen auf den Layer anzuwenden, klicken Sie auf Zurücksetzen, um zu den Standardanzeigeoptionen zurückzukehren, oder klicken Sie auf Schließen, um die Registerkarte Bildanzeige zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Darstellungsreihenfolge der Bilder

Ein aus einem Mosaik-Dataset veröffentlichter Image-Service enthält ein oder mehrere Bilder. Diese Bilder werden on-the-fly mosaikiert und verhalten sich wie ein einziges Bild, wenn Sie den Service durchsuchen. Der Bilddatenlayer USA NAIP-Bilddaten: Natürliche Farbe aus ArcGIS Living Atlas wird z. B. aus einem Mosaik-Dataset veröffentlicht.

Bei der Arbeit mit diesen Arten von Bilddaten-Layern in einer Webkarte können Sie die Bildreihenfolge und die Art und Weise ändern, in der einander überlappende Flächen dargestellt werden. Die Bildreihenfolge bezieht sich auf die Art der Bildauswahl, wenn es über einem Bereich mehrere Bilder gibt. Außerdem können Sie festlegen, wie die Flächen angezeigt werden, auf denen Bilder einander in dem Bilddaten-Layer überlappen.

Um die Reihenfolge der Bildanzeige bei einem Mosaik-Dataset-Bilddaten-Layer zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Bildreihenfolge Sie ändern möchten, und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen > Darstellungsreihenfolge der Bilder.
  4. Geben Sie im Bereich Darstellungsreihenfolge der Bilder die Methode an, die Sie zum Priorisieren der Bilddaten verwenden möchten.

    Die folgenden Shape-Optionen sind verfügbar:

    • Nur Maßstab: Verwenden Sie diese Option, um die Bildreihenfolge nach dem Maßstab der Bilder zu priorisieren. Bei Bildern mit demselben Maßstab wird die Anzeigereihenfolge durch die ObjectID in den Bildattributen bestimmt.
    • Ein Attribut: Wählen Sie ein Attribut aus, nach dem die Bildreihenfolge bestimmt werden soll. Das Bild mit dem höchsten Wert bei diesem Attribut wird zuerst angezeigt. Wenn Sie beispielsweise die aktuellsten Bilder anzeigen möchten, können Sie die Bilder auf Grundlage des Erfassungsdatums anzeigen. Wählen Sie das Erfassungsdatum über den Kalender aus. Ein anderes häufig verwendetes Attribut ist der Prozentsatz der Wolkendecke, um ein möglichst klares Bild zu erhalten.
    • Dem Mittelpunkt der Anzeige am nächsten gelegener Mittelpunkt des Bildes: Die angezeigten Bilder ändern sich, während man durch einen mosaikierten Raster-Layer navigiert. Die Bilder mit dem Bildschirmmittelpunkt am nächsten liegenden Bildmittelpunkt werden an oberster Stelle angezeigt. Dies ist sinnvoll, wenn die Zielgruppe Features bevorzugt aus einer beständigen Sicht betrachten möchte.
    • Festgelegte Reihenfolge, bei der Nordwesten auf der höchsten Ebene platziert ist: Die Reihenfolge basiert auf der Mitte des Bildabstands vom nordwestlichen Eckpunkt des mosaikierten Raster-Layers. Da es sich um eine statische Darstellung handelt, ist es hilfreich, wenn die Bilder nicht geändert werden sollen, während Sie über das Mosaik wandern.
    • Dem Mittelpunkt der Anzeige am nächsten gelegene Sensorposition: Zeigt die Bilder mit der geringsten Verzerrung an. Wenn ein Sensor ein Bild erfasst, wird der direkt über dem Bild liegende Punkt als Fußpunkt bezeichnet. Normalerweise weist er die geringste Verzerrung auf und Effekte, wie z. B. die schlanke Darstellung von Gebäuden wird minimiert. Die Bilder mit dem Bildschirmmittelpunkt am nächsten liegenden Fußpunkt werden an oberster Stelle angezeigt.
    • Definierte Seamlines: Es müssen bereits Seamlines erstellt worden sein, wenn Ihre Zielgruppe Zugriff auf diese Option haben soll. Bilder werden auf Grundlage der vorhandenen Seamlines priorisiert. Bei der Auswahl dieser Option sollten Sie überlappende Pixel mit der Option Verschmelzung von Pixelwerten auflösen.
    • Eine Bilderliste: Wenn Sie sich für eine kleine Zahl von Bildern interessieren, können Sie diese mithilfe einer durch Kommas getrennten Liste in der gewünschten Reihenfolge explizit auflisten. Bei dieser Methode wird die Einschränkung der Bildsichtbarkeit umgangen und die Anzeige der aufgeführten Bilder in einem beliebigen Maßstab erzwungen, z. B. 1, 2, 5, 7, 9.
    Hinweis:
    Bilder in einem Image-Service sind in bestimmten Maßstäben sichtbar. Der Sichtbarkeitsbereich entspricht der minimalen Pixelgröße (MinPS) und der maximalen Pixelgröße (MaxPS) in den Bildattributen. Die Sichtbarkeitseinstellung wird nur dann nicht berücksichtigt, wenn die Option Eine Bilderliste ausgewählt wird.
  5. Sie können die Prioritätsreihenfolge ggf. umkehren, indem Sie das Kontrollkästchen Reihenfolge umkehren aktivieren.
  6. Geben Sie die Methode für die Auflösung überlappender Pixel an.

    Die folgenden Shape-Optionen sind verfügbar:

    • Nur höchste Priorität: Es wird der Pixelwert aus dem mit der Methode für die Prioritätsreihenfolge bestimmten Bild mit der höchsten Priorität angezeigt.
    • Minimum der Pixelwerte: Es wird der niedrigste Pixelwert angezeigt.
    • Maximum der Pixelwerte: Es wird der höchste Pixelwert angezeigt.
    • Durchschnitt der Pixelwerte: Es wird der durchschnittliche Pixelwert angezeigt.
    • Verschmelzung von Pixelwerten: Die Verschmelzungsoption eignet sich für die Erstellung eines glatten Übergangs zwischen überlappenden Bereichen entlang der Seamlines.
  7. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen anzuwenden.

Bildqualität

Sie können die Bildqualität für dynamischer Bilddaten-Layer ändern. Um die Bildqualität ändern zu können, müssen Sie den zum Rendern des Bilddaten-Layers verwendeten Komprimierungsalgorithmus ändern. Bilder in höherer Qualität führen zu größeren Dateien und wirken sich negativ auf die Performance-Geschwindigkeit aus. Es stehen drei Bildqualitätsoptionen zur Verfügung, und Ihre Auswahl ist von Ihren Anforderungen und der Bandbreite abhängig.

Um die Bildqualität eines Bilddaten-Layers zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, dessen Bildqualität Sie ändern möchten, und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen > Bildqualität.
  4. Stellen Sie die Komprimierungsstufe mit dem Schieberegler ein.

    Die folgenden Optionen sind möglich:

    • Performance: Es erfolgt eine Komprimierung in ein JPEG-Format unter Beibehaltung von 50 Prozent der Qualität. Ausgehend von einer Größe von 1034 x 721 (ca. 2 MB) des ursprünglichen Bildes liegt die übertragene Größe bei Verwendung dieser Option bei nur 62 KB. Dies wird empfohlen, wenn Sie sich in einem Netzwerk mit geringer Bandbreite befinden. Diese Option unterstützt keine Transparenz, Bereiche ohne Daten werden deshalb schwarz dargestellt.
    • Qualität: Es erfolgt eine Komprimierung in ein PNG32-Format, wenn NoData-Pixel in der aktuellen Ansicht vorhanden sind, bzw. eine Komprimierung in ein JPEG-Format unter Beibehaltung von 95 Prozent der Qualität, wenn keine transparenten Pixel vorhanden sind. Ausgehend von einer Größe von 1034 x 721 des ursprünglichen Bildes und keinen transparenten Pixeln beim ursprünglichen Bild liegt die übertragene Größe bei Verwendung dieser Option bei 277 KB.
    • Ausgeglichen: Es erfolgt eine Komprimierung in ein PNG32-Format, wenn NoData-Pixel in der aktuellen Ansicht vorhanden sind, bzw. eine Komprimierung in ein JPEG-Format unter Beibehaltung von 75 Prozent der Qualität, wenn keine transparenten Pixel vorhanden sind. Ausgehend von einer Größe von 1034 x 721 des ursprünglichen Bildes und keinen transparenten Pixeln beim ursprünglichen Bild liegt die übertragene Größe bei Verwendung dieser Option bei 99 K.
  5. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen anzuwenden.

Filtern von Bild-Layern

Bei Bilddaten-Layern mit mehreren Bildern können Sie zum Filtern der anzuzeigenden Bilder Attribute verwenden. Das Filtern wird bei ArcGIS Enterprise-Image-Services unterstützt, die aus einem Mosaik-Dataset veröffentlicht wurden, oder bei gehosteten ArcGIS Enterprise-Bilddaten-Layer, die aus einer Bildsammlung generiert wurden.

Filtern Sie unter Verwendung des Fensters Filtern oder im Bereich Bildfilter.

  • Im Dialogfeld Filtern können Sie die Bilddaten-Layer basierend auf Attributen filtern und alle Bilder anzeigen, die über die gesamte Ausdehnung des Bilddaten-Layers die Filterkriterien erfüllen.
  • Im Bereich Bildfilter können Sie die Bilddaten-Layer basierend auf Attributen filtern und alle Bilder aus einem geographischen Interessenbereich ausgeben. Die geographische Ausdehnung der Suche ist auf die sichtbare Anzeige in der Karte begrenzt.

    Wenn Sie den Filter anwenden, werden die ausgewählten Bilder im Bereich Bildfilter ausgegeben, und Sie können die Ergebnisse so konfigurieren, dass Miniaturansichten oder Attribute angezeigt werden, die Sie bei der Eingrenzung Ihrer Auswahl unterstützen. Nachdem Sie eine Auswahl getroffen haben, können Sie einen Layer erstellen und dem Bereich Inhalt hinzufügen.

Filter

Um alle Bilder anzuzeigen, die über die gesamte Ausdehnung des Bilddaten-Layers bestimmte Kriterien erfüllen, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Bilddaten-Layer, den Sie filtern möchten, und klicken Sie auf Filter Filter.
  4. Erstellen Sie den Definitionsausdruck.
    • Das allgemeine Format für Ausdrücke lautet <Field_name> <Operator> <Value, Field or Unique>. Zum Filtern verwenden Sie das <Field_name>-Metadatenattribut, und das <Operator>-Attribut schränkt die Einstellungen ein. Welche Operatoren Sie auswählen können, hängt davon ab, welches Attribut Sie auswählen.
    • Sie können einen, mehrere oder eine oder mehrere Reihen von Ausdrücken erstellen. Mit einer Reihe von Ausdrücken können Sie beispielsweise Bilddaten mit einem Erfassungsdatum nach dem 17.3.2000 und vor dem 30.9.2000 anzeigen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt. Klicken Sie zum Erstellen einer Abfrage mit Ausdrücken auf Abfrage hinzufügen.
    • Wenn Sie mehrere Ausdrücke haben, zeigen Sie die Features in dem Layer an, die Allen oder Einigen der Ausdrücke entsprechen. Alle bedeutet, dass alle festgelegten Kriterien wahr sein müssen. Einige bedeutet, dass nur einer der Ausdrücke den Wert "true" für die anzuzeigenden Features aufweisen muss. Alle oder einige Ausdrücke können auf einzelne Ausdrücke, eine Gruppe von Ausdrücken oder alle Ausdrücke in Ihrem Filter angewendet werden.
    • Für den Feldnamen des Ausdrucks klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil Feld, und wählen Sie das Feld, das abgefragt werden soll, aus der Liste aus.
    • Für den Operator innerhalb des Ausdrucks klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil Operatoren, und wählen Sie einen Operator aus der Liste aus.
    • Um nach einem bestimmten Wert zu filtern, wählen Sie Wert, und geben Sie einen Wert in das Feld ein. Das Eingabefeld variiert je nach Feldtyp.
    • Um den Wert eines Feldes mit dem eines anderen Feldes zu vergleichen, wählen Sie Feld aus, klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil, und wählen Sie das entsprechende Feld für den Ausdruck aus.
    • Um nach einem bestimmten Wert in dem Feld zu filtern, das Sie für den Ausdruck ausgewählt haben, wählen Sie Eindeutig und einen eindeutigen Wert aus dem Feld aus. Wenn diese Option nicht verfügbar ist, können Einschränkungen gelten.
      Hinweis:

      Filter für eindeutige Werte werden für Datumsfelder nicht unterstützt.

    • Um einen Ausdruck im Filter zu löschen, klicken Sie rechts neben Ihrem Ausdruck auf die Schaltfläche Löschen Löschen.
  5. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die gefilterten Bilder anzuzeigen, die durch die Ausdrücke in Ihrem Filter definiert werden.

Bildfilter

Um Bilder unter Verwendung der aktuellen Anzeigeausdehnung und Attributinformationen auszuwählen, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Zoomen Sie in der Karte auf den Interessenbereich.
  4. Navigieren Sie im Bereich Inhalt zu dem Bilddaten-Layer, den Sie filtern möchten, und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen > Bildfilter.
  5. Verwenden Sie im Bereich Bildfilter das Feld Attribut, um das Attribut und den Wert zum Filtern der Bilder auszuwählen.

    Die daraus resultierenden Bilder werden im Feld Bildfilterergebnisse angezeigt.

  6. Optional können Sie beim Auswählen der Bilder die folgenden Werkzeuge verwenden:
    • Filterergebnisse konfigurieren: Konfigurieren Sie die in der Kachel angezeigten Informationen. Sie können für die Anzeige bis zu vier Felder auswählen, wobei optional mit dem jeweiligen Ergebnis verknüpfte Miniaturansichten angezeigt werden können.
    • Alle auswählen: Wählen Sie im Ergebnis die maximal zulässige Anzahl Bilder aus, oder heben Sie die Auswahl mit einem Klick auf. Die maximale Anzahl ausgewählter Bilder wird durch die Eigenschaft Max mosaic image count des Services bestimmt.
    • Bilder sortieren: Sortiert die Ergebnisse je nach dem im Filter ausgewählten Attributfeld in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge.
    • Auf ausgewählte Bilder zoomen: Zoomt auf die Ausdehnung der jeweils ausgewählten Bilder.
  7. Wenn Sie fertig sind, wählen Sie aus den Ergebnissen die Bilder aus, die Sie anzeigen möchten, und klicken auf die Option Als neuen Layer hinzufügen, um den neuen Layer zu speichern und dem Inhaltsbereich der Karte als Layer hinzuzufügen.

    Der neue Layer wird dem Bereich Inhalt hinzugefügt.

  8. Klicken Sie auf Fertig, um den Bereich Bildfilter zu schließen und zum Bereich Map Viewer Classic Inhalt zurückzukehren.
Hinweis:

Der Bereich Bildfilter wird zusammen mit dem Dialogfeld Filter verwendet. Wenn für den Bild-Layer ein Layer-Filter festgelegt wird, berücksichtigt die Option Bildfilter die Filterabfrage und verwendet nur die Bilder, die der Service für diese Abfrage zurückgibt. Dadurch können Sie Ihre Auswahl für den geographischen Interessenbereich weiter eingrenzen.

Multidimensionaler Filter

Wenn der Bilddaten-Layer multidimensional ist, können Sie die Variable und den Dimensionswert, die in der Karte angezeigt werden sollen, mithilfe des multidimensionalen Filters angeben. Der Bilddaten-Layer Meeresoberflächentemperatur (°C) aus ArcGIS Living Atlas ist z. B. ein multidimensionaler Bilddaten-Layer.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen multidimensionalen Filter anzuwenden:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem multidimensionalen Layer, den Sie filtern möchten und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen > Multidimensionaler Filter.
  4. Wählen Sie die anzuzeigende Variable aus dem Dropdown-Menü aus.

    Wählen Sie Standard aus, um die in dem Service konfigurierte Variable zu verwenden. Standard bedeutet, dass keine clientseitige Filterung von Variablen vorhanden ist. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass für den Server eine Standardvariable durch Verarbeitungsvorlagen konfiguriert oder ein Verarbeitungsergebnis aus mehreren Variablen abgeleitet wurde.

  5. Überprüfen Sie die Dimensionen, um die Variable zu definieren, und verwenden Sie den Kalender oder das Dropdown-Menü, um die Werte auszuwählen.
    Hinweis:

    Sie müssen die Zeit- oder andere Dimensionsanimationen auf dem Layer deaktivieren, bevor Sie die entsprechenden Dimensionen so einstellen können, dass sie einen bestimmten Wert oder Bereich anzeigen.

  6. Klicken Sie auf Übernehmen, um den multidimensionalen Filter anzuwenden.

Ändern des Styles von Vektorfelddaten

Sie können Image-Services mit "U-V"- oder "Magnitude-Richtung"-Informationen mit Vektorsymbolen wie z. B. Pfeilen symbolisieren. Die Symbolgröße und -farbe stellt die Magnitude dar. Der Winkel steht für die Fließrichtung.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Anzeige der Vektorfelddaten zu ändern:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie angemeldet sind, und öffnen Sie die Karte in Map Viewer Classic.
  2. Klicken Sie auf Details und auf Inhalt.
  3. Navigieren Sie zu dem Vektorfeld-Layer im Bereich Inhalt und klicken Sie auf Style ändern Style ändern.
  4. Nehmen Sie die folgenden Änderungen vor:
    • Symbol: Legt den Symboltyp für die Anzeige der Daten fest. Die Optionen umfassen Einfach skalar, Einfacher Pfeil, Windpfeil, Beaufort-Windskala, Ozeanströmungen mit 4 oder 9 Klassen sowie klassifizierte Pfeile. Mit Ausnahme von "Einfach skalar" verwenden alle Symbole die Größe oder Farbe des Symbols zur Darstellung der Magnitude der Daten und den Rotationswinkel des Symbols zur Darstellung der Fließrichtung. Beschreibungen der einzelnen Symbole sind im Dropdown-Menü enthalten.
    • Richtung stellt Fließrichtung dar: Legen Sie fest, dass die Richtung der Symbole aus meteorologischer oder ozeanografischer Fließrichtung angezeigt werden sollen. Meteorologen zeigen die Daten basierend auf der Richtung an, aus welcher der Wind weht. Im Gegensatz dazu zeigen Ozeanographen die Daten basierend auf der Richtung an, in welche das Wasser strömt.
    • Symboldichte: Skalieren Sie die Muster, die Sie beobachten, indem Sie den Schieberegler in Richtung geringe oder hohe Dichte verschieben. Wenn Sie den Schieberegler in Richtung geringe Dichte verschieben, stellt jedes Symbol eine große Fläche dar und somit ein gröberes Muster. Durch die Einstellung einer höheren Dichte können lokalisierte und kleinere Muster angezeigt werden, da jedes Symbol die Daten auf einer kleineren Fläche darstellt.
    • Symbolskalierung: Skalieren Sie die Symbole, indem Sie den Schieberegler Richtung Minimum oder Maximum verschieben. Verwenden Sie die erweiterten Einstellungen, um einen genaueren Maßstabsbereich festzulegen.
    • Erweiterte Einstellungen: Stellen Sie einen genauen Bereich für die Symbole ein, indem Sie die Magnitude konvertieren und den minimalen und den maximalen Bereich festlegen. Diese Einstellungen wirken sich auf die minimale und maximale Symbolgröße aus, da die Größe die konvertierte Magnitudeneinheit verwendet. Begrenzen Sie den Bereich der angezeigten Daten, indem Sie einen minimalen und maximalen Wert festlegen. Daten außerhalb des Bereichs werden anhand der minimalen und maximalen Werte symbolisiert.
  5. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen anzuwenden.

Konfigurieren von Zeit- und Dimensionsanimation

Sie können Bilddaten-Layer mit Zeit- oder anderen Dimensionen animieren, die mit den entsprechenden Einstellungen aktiviert wurden.

Aktivieren der Zeitanimation und Einstellungen

Für Bilddaten-Layer mit einer Zeitdimension können Sie mit dem Zeitschieberegler und den Zeiteinstellungen steuern, wie Bilder über einen bestimmten Zeitraum animiert werden. Sie müssen die Zeitanimationsoptionen für den Bilddaten-Layer aktivieren.

Aktivieren der Dimensionsanimation und Einstellungen

Für Bilddaten-Layer mit anderen Dimensionen als der Zeitdimension können Sie mit dem Dimensionsschieberegler die Dimensionen auswählen, die Sie animieren möchten. Gebräuchliche Dimensionen umfassen Höhe, Tiefe und Druck. Der Bilddaten-Layer HYCOM - Meerwasser-Salzgehalt aus ArcGIS Living Atlas zeigt den Salzgehalt in mehreren Tiefen und zu mehreren Zeiten.

  • Dimension: Legt die Dimension fest, in der die Variable in der Animation angezeigt werden soll.
  • Animation umkehren: Ändert die Richtung der Dimensionsanimation. Sie können die Animation so einstellen, dass sie von maximalen zu minimalen Dimensionswerten oder umgekehrt angezeigt wird.
  • Bereich verwenden: Ermöglicht die Festlegung eines Wertebereichs mithilfe des Dimensionsschiebereglers. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um jeweils mit einer Ebene zu arbeiten.
  • Wiedergabegeschwindigkeit: Ermöglicht die Festlegung der Animationsgeschwindigkeit.
  • Dimensionsbereich: Dieses Kontrollkästchen wird standardmäßig aktiviert und alle Ausschnitte stehen zur Visualisierung zur Verfügung. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bestimmte Werte für die Start- und Endpunkte einzugeben.
  • Intervall: Ist mit einem Zeitschritt vergleichbar, es verwendet jedoch Dimensions- statt Zeiteinheiten. Wenn Sie beispielsweise eine Variable in verschiedenen Tiefen visualisieren, legen Sie das Intervall auf 100 Meter fest, um den Layer anzuzeigen, der die Tiefe in 100-Meter-Schritten darstellt.

Um den Dimensionsschieberegler und die Animationsoptionen zu verwenden und zu konfigurieren, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Fügen Sie der Karte einen multidimensionalen Bilddaten-Layer hinzu.
  2. Navigieren Sie bei Bedarf zu dem Bilddaten-Layer im Bereich Inhalt und klicken Sie auf Weitere Optionen Weitere Optionen > Dimensionsanimation aktivieren.
  3. Verwenden Sie den Dimensionsschieberegler, um den Dimensionswert auszuwählen, den Sie in der Karte anzeigen möchten.
  4. Klicken Sie auf Wiedergabe/Pause, um eine Animation der Bilddaten-Layer bei jedem Dimensionswert wiederzugeben.
  5. Klicken Sie auf Zurück oder Weiter, um die Anzeige um einen Dimensionswert zu ändern.
  6. Um die Animationseinstellungen zu ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche Konfigurieren und ändern die folgenden Optionen:
    • Dimension: Legt die Dimension fest, in der die Variable in der Animation angezeigt werden soll.
    • Animation umkehren: Ändert die Richtung der Dimensionsanimation. Sie können die Animation so einstellen, dass sie von maximalen zu minimalen Dimensionswerten oder umgekehrt angezeigt wird.
    • Bereich verwenden: Ermöglicht die Festlegung eines Wertebereichs mithilfe des Dimensionsschiebereglers. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um jeweils mit einer Ebene zu arbeiten.
  7. Wiedergabegeschwindigkeit: Ermöglicht die Festlegung der Animationsgeschwindigkeit.
  8. Dimensionsbereich: Dieses Kontrollkästchen wird standardmäßig aktiviert und alle Ausschnitte stehen zur Visualisierung zur Verfügung. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bestimmte Werte für die Start- und Endpunkte einzugeben.
  9. Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu übernehmen, oder klicken Sie auf Abbrechen, um das Dialogfeld "Dimensionseinstellungen" zu schließen, ohne Ihre Änderungen zu speichern.

Tabellenoptionen

Sie können eine Tabelle anzeigen, die einen Bilddaten-Layer beinhaltet, der aus einem Mosaik-Dataset generiert wurde. Die Tabelle verfügt über Metadaten für jedes Bild. Dies kann bei der Auswahl der Kategorien für die Filterung hilfreich sein. Anhand der Tabelle können Sie die folgenden Schritte ausführen:

  • Ausgewählte Datensätze anzeigen oder Alle Datensätze anzeigen: Es werden nur die aus dem Layer oder aus der Tabelle ausgewählten Datensätze oder alle Datensätze angezeigt.
  • Auf Auswahl zentrieren: Die ausgewählten Datensätze im Layer werden mittig angezeigt.
  • Auswahl löschen: Die aktuelle Auswahl der Bilddaten wird gelöscht. Sie werden weiter in der Karte und in der Tabelle angezeigt.
  • Spalten ein-/ausblenden: Die in der Tabelle anzuzeigenden Spalten werden ausgewählt.
  • Filter: Der Filter wird gesetzt, um Attributabfragen zum Filtern der angezeigten Bilder zu verwenden.
  • Sichtbare Bilder auswählen: Die in der Karte sichtbaren Bilder werden ausgewählt.
  • Alle Bilder anzeigen: Alle Bilder aus dem Layer werden auf der Karte angezeigt.
  • Sichtbare Bilder anzeigen: Nur die ausgewählten Bilder werden angezeigt.

Wenn Sie mit einem Imagery-Service arbeiten, der aus vielen Bildern besteht, können Sie ein oder mehrere bestimmte Bilder auswählen, die angezeigt werden sollen. Sie müssen die Bilder, die Sie anzeigen möchten, inkrementell filtern, die Anzeige der gewünschten Bilder sperren und die Anzeige danach zurücksetzen, sodass keine Bilder ausgewählt sind.

In den folgenden Schritten sehen Sie, wie dieser Workflow ausgeführt wird.

  1. Filtern Sie zunächst Ihren Bilddaten-Layer, indem Sie die Tabelle Sichtbare Bilder anzeigen verwenden oder indem Sie auf einen Punkt auf der Karte klicken, wenn die Tabelle angezeigt wird. Verwenden Sie nach dem Filtern der Bilder Tabellenoptionen, um die ausgewählten Datensätze anzuzeigen.
  2. Engen Sie die Auswahl ein, indem Sie auf die Datensätze in der Tabelle klicken. Verwenden Sie die Strg-Taste, um mehrere Elemente auszuwählen. Wählen Sie Ausgewählte Datensätze anzeigen erneut mithilfe der Tabellenoptionen.
  3. Sperren Sie die Bilder mit Sichtbare Bilder anzeigen.
  4. Setzen Sie die Anzeige zurück, um alle Bilder wieder anzuzeigen, indem Sie Alle Bilder anzeigen auswählen.

Legende

Wenn der Image-Service auf einem Server mit ArcGIS 10.2 oder höher veröffentlicht wird, können Sie in der Karte eine Legende anzeigen. Die Legende wird standardmäßig angezeigt, sie kann jedoch auch ausgeblendet werden.